Hier bieten wir eine Extra-Seite für unsere kleinen Gäste auf Schloss Rochsburg an. Wir wünschen viel Spaß beim Lesen, Hören und Rätseln.
Wie geht die Geschichte weiter?
„… er holte dafür den besten sächsischen Baumeister seiner Zeit auf seine Baustelle. Sein Name war Arnold von Westfalen. Er hatte die Idee, die damals freistehenden Häuser zu einer fast quadratischen Hofanlage zu verbinden. Aber wenige Jahre nachdem das Schloss fertig war, zerstörte ein Feuer das neu gebaute Schloss. In der Küche hatte man nicht richtig aufgepasst. Die Flammen verteilten sich so schnell, dass man sie selbst mit dem Wasser aus dem Brunnen nicht löschen konnte. Zum Glück wurde unsere Rochsburg wiederaufgebaut. Die Familie von Schönburg wohnte am längsten hier. Vierhundert Jahre lang war Schloss Rochsburg ihr Zuhause. Die Schönburgs waren eine wichtige Familie und hatten sogar eine eigene kleine Armee, eigenes Geld, Dörfer und Wälder. Viele Menschen arbeiteten für sie – fast so wie im Märchen „Der gestiefelte Kater“. Es ist mein Lieblingsmärchen, obwohl mich der Kater hier im Schloss immer ärgert!“

Im Mittelalter war der 600jahre alte Burgkeller der Kühlschrank für die ganze Burg. Hier wurde die Nahrung vom Herbst bis zum nächsten Frühjahr gelagert. Besonders bei Belagerungen war es wichtig, dass die Nahrung bis zu sechs Monate für ca. 50 Leute reichte. Eine ganz schön große Herausforderung!
Aus dem 53 Meter tiefen Burgbrunnen. Mit seinem Wasser war er fast das Wichtigste auf einer Burg. Darum wurde er auch in den am besten geschützten Innenhof gebaut. Das Wasser wurde zum Kochen, Waschen, Bier brauen und natürlich, wenn nötig auch zum Feuer löschen genutzt. Mein Urgroßvater Heinrich hat mir erzählt, dass damals sogar Kinder wie Du schon Bier tranken! Lange Zeit wurde in den Familien mehr Bier als Wasser getrunken, weil im Wasser so viele Bakterien waren. Bier wurde beim Brauen gekocht und war deshalb nicht so verkeimt. Aber keine Sorge, damals war fast kein Alkohol im Bier.
Weil man erst seit ungefähr 150 Jahren fotografieren kann, wurden besondere Augenblicke und Menschen gemalt. Im Museum kannst Du Dir verschiedene Gemälde anschauen. Sie zeigen die Familienmitglieder der Grafenfamilie von Schönburg – eine Art historisches Fotoalbum.
Wendelstein. Ein komischer Name, aber er heißt so, weil darin eine Wendeltreppe verläuft, die aus Stein ist. Mir wird immer ganz schwindelig, wenn ich diese Treppen hoch oder runterfliege.









