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Sonderausstellung zum Malwettbewerb: „Kater Arthur von Schloss Rochsburg“

Im Zeitraum vom 1. März bis zum 15. Juni 2020 waren alle Kinder im Alter bis 14 Jahren, unabhängig ihres Wohnortes, dazu aufgerufen, Bilder zu dem aktuellen Kinderbuch von François Maher Presley rund um den Rochsburger Kater Arthur zu malen und einzureichen. Zum Malwettbewerb der François Maher Presley Stiftung für Kunst und Kultur und der Mittelsächsischen Kultur gGmbH zum Kinderbuch „Kater Arthur von Schloss Rochsburg“ wurden insgesamt über 110 Bilder eingesandt, aus denen die ersten drei Haupt- und weitere 17 Gewinner ausgewählt worden sind. Die Entscheidung fiel der Jury schwer, denn bei allen Einsendungen handelt es sich um kleine Kunstwerke voller Kreativität und Fantasie.

In einer Sonderausstellung zum Malwettbewerb: „Kater Arthur von Schloss Rochsburg“ werden zusätzlich zu den 20 prämierten Werken, weitere 20 Bilder zu sehen sein.

Die Ausstellung ist voraussichtlich bis Anfang/Mitte Juli 2021 zu sehen.

Eine Reise in die Jugendherberge von Schloss Rochsburg – Neue Dauerausstellung

Inspiriert durch alte Fotos und Beschreibungen machten sich die Kinder auf Entdeckungsreise durch die Archive des Schlosses, um Exponate und originale Möbel wieder zu finden, um ihnen ein zweites Leben als Museumsstück zu schenken. Die Kinder werkelten, säuberten, bauten und räumten mit Feuereifer. Freude am Tun, viel Spaß, Lachen und Staunen waren ständige Begleiter. Im Ergebnis entstand aus den Exponaten wieder ein originales Zimmer der Jugendherberge aus dem 1980er Jahren.

Das Schlossteam ist begeistert von der Ausstellung und dankt allen Projektbeteiligten, insbesondere den Kindern und ihrer Betreuerin vom DRK Hort Lunzenau sowie Michael Kreskowsky und Anke Halumbirek, den ehrenamtlichen Helfern und der Förderstelle für ihre Unterstützung. Die neue kleine Dauerausstellung „Eine Reise in die Jugendherberge von Schloss Rochsburg“ wird feierlich eröffnet sobald es die Umstände zulassen und kann nach hoffentlich baldiger Wiedereröffnung des Museums von den Schlossbesuchern besichtigt werden.

Dank des Förderprogramms „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) konnten Schüler aus dem DRK Hort Lunzenau in den vergangenen Herbstferien kostenfrei eine spannende Projektwoche auf Schloss Rochsburg verbringen. Dabei tauchten die Kinder in eine vergangene Welt ein, in ein Land, welches keines von ihnen je kennengelernt hat: die DDR. Unter der Leitung von Michael Kreskowsky und Anke Halumbirek verwandelten die Nachwuchs-Museologen einen ehemaligen Schlafraum der Jugendherberge in eine kleine Dauerausstellung, so wie er zu dieser Zeit ausgesehen haben mag.

Die Jugendherberge auf der Rochsburg blickt auf eine lange Geschichte zurück. 1924 schon als kleine Beherbergungsstätte gegründet, wurden die Räume 1932 offiziell als Jugendherberge eröffnet. Von da existierte die Jugendherberge fast ununterbrochen, bis sie 1998 wieder geschlossen werden musste. In diesen 66 Jahren wurde Verschiedenes umgebaut, erweitert und modernisiert. Viele Kinder und Jugendliche von überall aus der Republik erlebten hier auf dem Bergsporn hoch über der Mulde eine unvergleichliche Zeit, an die sie auch heute als Erwachsene noch gern zurückdenken. Was lag also näher, dieses Stück Geschichte 22 Jahre nach der Schließung auch mit Hilfe von Kindern wieder erlebbar zu machen?