


Eine Ausstellung im Rahmen von Tacheles – Jahr der Jüdischen Kultur in Sachsen 2026, dankenswerterweise gefördert durch die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen. Die Berliner Künstlerin Ivonne Dippmann, aufgewachsen in Karl-Marx-Stadt, arbeitet an der Schnittstelle von Zeichnung, Malerei, Installation und Textil. Geprägt durch ihre Herkunft aus einer Textilfamilie und ihre Jahre in Tel Aviv verbindet sie textile Traditionen und kulturelle Erfahrungen verschiedener Orte zu einer eigenständigen künstlerischen Sprache. Aus Fragmenten, industriellen Materialien und überlieferten textilen Verfahren entwickelt Dippmann Arbeiten, in denen sich Erinnerungen, Handgriffe und kulturelles Wissen einschreiben. Ihre Werke verweben persönliche und kollektive Geschichte und erweitern das Medium Textil über seine traditionellen Grenzen hinaus. Die Ausstellung versteht Herkunft als einen offenen, beweglichen Prozess und eröffnet eine zeitgenössische Perspektive auf Heimat, Material und Erinnerung – geprägt von kultureller Bewegung, Austausch und Verbindung. Die Ausstellung kann im Rahmen der regulären Öffnungszeiten besichtigt werden und ist im Museumsentgelt inklusive.
Foto: Ivonne Dippmann
„A Fleur de Peau – partially“
Schwarzer Regenmantel, Bodenkonstruktion Nr. 1; schwarze Tusche auf geschnittenen, gebügelten, gefalteten und verflochtenen Malereien, 280 × 300 cm, Tel Aviv/Berlin, 2018.
Modell: Clarisse Fougera



