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29.08.2026, 15 Uhr bis 13.12.2026: IVONNE DIPPMANN – TEXTILE HERKUNFT: VON KARL–MARX–STADT NACH TEL AVIV UND ZURÜCK

Ein Model in außergewöhnlicher Textilkunst umhüllt, geschaffen von der Künstlerin Ivonne Dippmann. Bunte Farben, Stoffreste, Upcycling

Schriftzug

Marke/Logo zum Jahr der Jüdischen Kultur in Sachsen 2026

Eine Ausstellung im Rahmen von Tacheles – Jahr der Jüdischen Kultur in Sachsen 2026, dankenswerterweise gefördert durch die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen. Die Berliner Künstlerin Ivonne Dippmann, aufgewachsen in Karl-Marx-Stadt, arbeitet an der Schnittstelle von Zeichnung, Malerei, Installation und Textil. Geprägt durch ihre Herkunft aus einer Textilfamilie und ihre Jahre in Tel Aviv verbindet sie textile Traditionen und kulturelle Erfahrungen verschiedener Orte zu einer eigenständigen künstlerischen Sprache. Aus Fragmenten, industriellen Materialien und überlieferten textilen Verfahren entwickelt Dippmann Arbeiten, in denen sich Erinnerungen, Handgriffe und kulturelles Wissen einschreiben. Ihre Werke verweben persönliche und kollektive Geschichte und erweitern das Medium Textil über seine traditionellen Grenzen hinaus. Die Ausstellung versteht Herkunft als einen offenen, beweglichen Prozess und eröffnet eine zeitgenössische Perspektive auf Heimat, Material und Erinnerung – geprägt von kultureller Bewegung, Austausch und Verbindung. Die Ausstellung kann im Rahmen der regulären Öffnungszeiten besichtigt werden und ist im Museumsentgelt inklusive.
Foto: Ivonne Dippmann
„A Fleur de Peau – partially“
Schwarzer Regenmantel, Bodenkonstruktion Nr. 1; schwarze Tusche auf geschnittenen, gebügelten, gefalteten und verflochtenen Malereien, 280 × 300 cm, Tel Aviv/Berlin, 2018.
Modell: Clarisse Fougera

01.05. bis 29.11.2026: Sonderausstellung „Von BOTTICELLI bis YVES SAINT LAURENT – Schätze aus der Stiftung AUGUST OHM“

Logo der Stiftung Ohm, Malerei abstrakt, Gesicht, Standorte der Stiftung umrahmen das Gemälde

Rotes Kleid von Yves Saint Laurent

Gemälde von Botticelli Madonna mit Christuskind

Die Sonderausstellung zeigt etwa 60 Highlights aus der Stiftung August Ohm. Im Sinne des Sammlers August Ohm (*1943), selbst Maler und Zeichner, vereinigt sie Gemälde, Zeichnungen, Bildhauerkunst, Möbel und Textilien, wobei sich sowohl ähnliche als auch gegensätzliche Exponate aus verschiedenen Epochen zu einem Dialog begegnen. Die Auswahl vereint besondere Stücke, die kunst- und kulturgeschichtliches Wissen sowie erstaunliche Inhalte zur Stil- und Modegeschichte vermitteln. Der Bogen reicht vom späten Mittelalter über Renaissance und Barock bis zur Gegenwart. Es sind dabei auch Werke berühmter Künstler wie Lucas Cranach d.Ä., Sandro Botticelli und Franz von Lehnbach sowie Andy Warhol und Kostüme von Yves Saint Laurent zu entdecken.
Fotos: FOTOGRAFISCH Juliane Mostertz